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SCHRAMBERG Tennenbronn

Tennenbronn liegt im Bernecktal südwestlich von Schramberg zwischen 460 und 943 m. Die höchste Erhebung Tennenbronns und des Landkreises Rottweil ist die Brunnhölzer Höhe (943 m ü. M.). Der im Jahre 2006 zu Schramberg gekommene Ortsteil befindet sich am westlichen Zipfel des Landkreises und grenzt südlich an den Schwarzwald-Baar-Kreis und westlich an den Ortenaukreis.

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Der Luftkurort mit seinen 3800 Einwohnern hat sich die Strukturen eines idyllischen Schwarzwalddorfes erhalten. Das kulturelle Leben wird bestimmt durch die zahlreichen Veranstaltungen der über 40 aktiven Vereine. Sei es an der Fasnet, wenn die Narren durch den Ort ziehen oder bei einem der legendären Waldfeste, bei denen alte Bräuche und Handwerkstechniken vorgeführt werden.

Die Region um Tennenbronn ist auch ein ideales Revier für Wanderungen, Nordic-Walking und Mountainbike-Ausflüge. Im Winter werden Loipen von drei bis 19 Kilometern Länge gespurt und ein Rodelhang bringt für Groß und Klein jede Menge Spaß.

In einer Urkunde Papst Alexanders III. (1159 bis 1181) für die Mönchsgemeinschaft St. Georgen vom 26. März 1179 tritt erstmals „Tennenbronn mit der Kirche“ in der historischen Überlieferung auf. Im Spätmittelalter wird zudem Besitz der Herren von Falkenstein und von Rechberg erkennbar, im 16. Jahrhundert hatten die Herzöge von Württemberg die Falkensteiner und St. Georgener Besitzteile inne, Tennenbronn war in einen evangelischen und einen katholischen Ort geteilt (Tennenbronner Vertrag 1558), wobei letzterer zur Herrschaft Schramberg bzw. zu Vorderösterreich gehörte. Evangelisch wurde die 1453 erbaute, 1901 abgebrannte spätgotische Kirche "Unsere Liebe Frau", deren Vorgängerbau schon seit dem 12. Jahrhundert Mittelpunkt einer Pfarrei gewesen war. Im katholischen Ort wurde 1786 eine eigene Pfarrei gegründet, erst 1848 errichtete man dort auch eine Kirche (St. Johann Baptista).

Die napoleonischen Veränderungen ließen die zwei Tennenbronner Orte 1805 württembergisch, 1810 im Grenzvertrag zwischen Württemberg und Baden badisch werden. Napoleon wollte bei seinen Heereszügen das Königreich Württemberg nicht durchqueren. Weil die Heeresstraße von Offenburg nach Konstanz auf der Benzebene die Gemarkung Tennenbronn streift, wurde Tennenbronn auf Befehl Napoleons dem Großherzogtum Baden zugeschlagen. Am 1. Oktober 1922 wurden Evangelisch- und Katholisch-Tennenbronn politisch zu einer Gemeinde vereinigt. Tennenbronn gehörte zum badischen Oberamt Hornberg, seit 1857 zum Oberamt Triberg, dann seit 1924 zum Bezirksamt bzw. Landkreis Villingen. Seit dem 19. Jahrhundert ist ein kräftiges Bevölkerungswachstum zu verzeichnen, mit Schwankungen von 1571 Personen im Jahr 1834 bis zu fast 4000 Einwohnern heute.

Nachdem die Gemeinde zunehmend Schwierigkeiten hatte, die kommunale Infrastruktur zu finanzieren, wurde ab Sommer 2005 verstärkt die Aufgabe der kommunalen Selbstständigkeit betrieben. Am 15. Januar 2006 stimmten die Bürger für die Eingemeindung nach Schramberg, die zum 1. Mai 2006 vollzogen wurde. Somit war Tennenbronn seit 1977 die erste Gemeinde in Baden-Württemberg, die freiwillig ihre Selbständigkeit aufgab. Auch Schramberg hatte ein großes Interesse daran, weil die Stadt dadurch wieder über die wichtige Schwelle von 20.000 Einwohnern kam.

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